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Angebote

AWG Zeppelin

  • 1
    freie Plätze
  • 0Voraussichtlich freie Plätze sind Plätze, die in absehbarer Zeit frei werden und somit planbare Kapazitäten bieten. Für nähere Informationen kontaktieren Sie direkt die Wohngruppe.
    voraussichtliche freie Plätze

Das Angebot der Jugendwohngruppe Zeppelin richtet sich an Jugendliche und junge Heranwachsende für eine zeitlich befristete Aufnahme, vorwiegend mit dem Ziel einer Verselbständigung in eine eigene Wohnung. Darüber hinaus können auch Jugendliche, die zuvor in psychiatrischen Einrichtungen waren, in der Wohngruppe eine entsprechende Nachsorge erhalten.

Zielgruppe

Aufgenommen werden Mädchen und Jungen ab 15 Jahren, deren bisherige Lebensbezüge nicht mehr ausreichend tragfähig sind und/oder die im Zuge ihrer Verselbständigung noch eine umfangreich abgesicherte Betreuung und Begleitung benötigen. Wichtige Voraussetzung für die Aufnahme in die Gruppe ist die Freiwilligkeit und die grundsätzliche Bereitschaft, sich auf das Gruppensetting einzulassen.

Räumlichkeiten

Unsere Gruppe im Stadtteil Hemelingen bietet in einem Ein-Familienhaus Platz für sechs Jugendliche, die in Einzelzimmern untergebracht sind. Der Wohngruppe angeschlossen - als Differenzierungsplatz mit einem flexibel zu realisierenden Betreuungsangebot - ist eine unmittelbar angrenzende 2-Zimmer Wohnung (Appartement). Die JWG Zeppelin liegt zentral in einem städtischen Gebiet. Das gesamte Umfeld bietet gute Verkehrsanbindungen und Infrastrukturen mit Arztpraxen, diverse Schulen und viele Einkaufs- oder Freizeitmöglichkeiten.

 

Team

In der Jugendwohngruppe Zeppelin arbeitet ein Team von vier Sozialpädagog*innen  und Erzieher*innen, die den Schichtdienst und auch die nächtliche Dienstbereitschaft im Haus abdecken. Die Vormittagsstunden (9 - 13 Uhr) sind über eine zentrale Rufbereitschaft im Bedarfsfall versorgt.
Die Qualität der pädagogischen Arbeit wird neben vielen vorhandenen Zusatzqualifikationen auch durch interne Instrumente der Qualitätsentwicklung gewährleistet. Wöchentliche Teamsitzungen und kollegiale Beratung gehören bei der JWG Zeppelin ebenso zum Arbeitsalltag wie regelmäßige Fallsupervisionen durch externe Supervisoren, Fall- und Dienstbesprechungen mit der Fachbereichsleitung, sowie Fallberatungen und Auswertungen nach dem BQZ (Bremer QualitätsZirkel) durch den Fachdienst.

Schwerpunkt

Das Team der JWG Zeppelin sieht seinen pädagogischen Auftrag in der Unterstützung von Jugendlichen und ihren Familien. Wir vermitteln mit unserem pädagogischen Handeln Werte wie Achtung, Verantwortung und Gemeinschaftssinn. Dazu gehört auch, die Jugendlichen an Entscheidungsprozessen und das Zusammenleben betreffende Entscheidungen teilhaben zu lassen (Partizipation). Wir setzen an den Stärken und Möglichkeiten des Einzelnen an und versuchen Wege aufzuzeigen, die zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung befähigen.
Den Lernprozess begleiten wir durch Unterstützung in Bereichen wie ärztlicher Versorgung, Amtsgespräche, Schul- und Ausbildungsgestaltung, Umgang mit Finanzen und dem Erlernen von Alltagskompetenzen.
Wir sind bei der Unterstützung unserer Jugendlichen gut vernetzt. Unsere Kooperationspartner*innen sind betreffende Schulen und Ausbildungsbetriebe. Bei psychischer Not und Bewältigung von Traumata und einer belastenden Lebensbiographie arbeiten wir mit unserem internen Fachdienst zusammen, um die bestmögliche psychische Betreuung für unsere Jugendlichen zu gewährleisten. Bei Bedarf kann eine vorübergehende Weiterführung in psychiatrische Einrichtungen in Bremen und im Umland erfolgen. Darüber hinaus sind wir aktiver Partner für Initiativen und Jugendeinrichtungen im Stadtteil und arbeiten mit anderen sozialen Einrichtungen zusammen.

Die Verselbstständigung der Kinder und Jugendlichen steht im Mittelpunkt der Arbeit in der JWG Zeppelin. Ziel ist in erster Linie der Übergang in eine eigene Wohnform und wenn nötig die Installierung einer flexiblen Nachbetreuung. Die damit verbundenen Zwischenschritte werden von uns begleitet und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Dienste und weiteren Kooperationspartnern geplant.

  • Gemeinsam organisierter und strukturierter Alltag mit den Jugendlichen als Lern-, Übungs- und Streitfeld
  • Grenzsetzungen durch die Hausregeln und gezielte Intervention
  • Nutzung des gruppenpädagogischen Settings zum Erlernen von Eigenverantwortung
  • Planung und Gestaltung gemeinsamer Unternehmungen und Feste wie Geburtstage, Feiertage usw.
  • Den Jugendlichen soll es ermöglicht werden, sich in der Jugendwohngemeinschaft wohlzufühlen und ein neues Zuhause zu finden
  • Individuelle Hilfeplanung mit Amt, Schule, Berufsberatung und Therapeuten
  • Halten in und Aushalten von Entwicklungskrisen des Jugendlichen
  • Krisenintervention
  • Unterstützung bei schulischen und beruflichen Prozessen
  • Elternarbeit, Kooperation im Stadtteil
  • Flexible Nachbetreuung nach dem Auszug des Jugendlichen

Kontakt

Ansprechpartner*in

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