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Angebote

Wochengruppe

  • 3
    freie Plätze
  • 3Voraussichtlich freie Plätze sind Plätze, die in absehbarer Zeit frei werden und somit planbare Kapazitäten bieten. Für nähere Informationen kontaktieren Sie direkt die Wohngruppe.
    voraussichtliche freie Plätze

Die Wochengruppe ist ein stationäres 5-Tage Angebot der Jugendhilfe. Ziel ist es, innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren die Familie soweit zu stabilisieren, dass die Kinder wieder vollständig in den elterlichen Haushalt zurückkehren.
Die Kinder leben in der Gruppe in Bremen-Horn, sollen aber nach Möglichkeit viele Bezüge zu ihrem Stadtteil behalten. So kann die bisherige Schule weiterhin besucht werden, und auch Vereine, Ärzte oder Beratungsstellen in der vertrauten Umgebung sollen weiterhin genutzt werden. Wenn die Kinder dort sozial auffällig geworden sind, ist es manchmal sinnvoll einen Schulwechsel vorzunehmen.

Zielgruppe

Dieses Angebot ist auf 9 Plätze ausgelegt, dass Aufnahmealter liegt in der Regel zwischen sechs und dreizehn Jahren.

Räumlichkeiten

Die Wochengruppe befindet sich auf dem Gelände in der Horner Heerstr.19. Im Haus befinden sich noch zwei weitere Wohngruppen und drei Appartements des betreuten Jugendwohnens. Zusätzlich verfügt das Haus über eine Sauna. Im Gebäude direkt nebenan befinden sich die heilpädagogischen Räume.
Jedes Kind verfügt über ein Einzelzimmer. Die große Küche, das Wohnzimmer und das Bastel-/ Musikzimmer sind die Zentren des Gruppengeschehens.
Das Außengelände verfügt über einen Spielplatz, ein Fußballfeld, einen Niedrigseilgarten, einen Basketballkorb, eine Feuerstelle, sowie eine umfassend ausgerüstete Sporthalle und große Rasenflächen zum Spielen.
Auch die nähere Umgebung zeichnet sich durch ein hohes Freizeitangebot aus (Schwimmbäder, Badeseen, Sportverein, Jugendhaus und mehr). Eine Bus- und Straßenbahnhaltestelle ist in unmittelbarer Nähe. In direkter Nachbarschaft befinden sich eine Grundschule und eine weiterführende Schule.

 

Team

Das Team setzt sich aus drei Pädagog*innen, zwei Erzieher*innen und einer Hauswirtschaftskraft zusammen. Die Pädagog*innen und Erzieher*innen verfügen über Zusatzsatzqualifikationen in systemischer Familienarbeit, klientenzentrierter.
Gesprächsführung, ressourcen- und lösungsorientierter Arbeit. Einmal in der Woche findet die Teambesprechung statt, an jeder Zweiten nimmt die Fachbereichsleitung teil. Die Fachberatung des Teams erfolgt auf systemischer Grundlage. Zu speziellen Themen können die einrichtungsinternen Psycholog*innen hinzugezogen werden. Darüber hinaus wird an Fachtagen und Fort- und Weiterbildungen teilgenommen. Team – und Fallsupervisionen ergänzen das Beratungsangebot.

Schwerpunkt

Die Wochengruppe ist ein familienaktivierendes Angebot. Die Arbeit mit der Familie und den beteiligten Institutionen hat den gleichen Stellenwert wie die Betreuungsarbeit mit den Kindern. Ergänzende Hilfen und Therapien werden zwischen Wochengruppe, Sozialzentrum und Eltern abgesprochen. Eine enge Kooperation besteht auch zu den Schulen und anderen beteiligten Institutionen und Vereinen.
Handlungsleitend für die Arbeit mit den Familien sind dabei die Prinzipien der systemischen Familienberatung und des ressourcen- lösungsorientierten Ansatzes. Die Verhaltensmuster von Kind und Familie werden vor dem Hintergrund ihrer Biographie und vor allem in Relation zu ihrer beziehungsregulierenden Funktion im Familiensystem gesehen. Dementsprechend zielen die Interventionen nicht nur auf die Beeinflussung eines Einzelnen ab, sondern das gesamte Familiensystem soll Anstöße erhalten, um so positive Veränderungen zulassen zu können.
Die pädagogische Arbeit mit den Kindern bewegt sich im Rahmen der familienzentrierten Arbeit. Ziele sind die Gestaltung eines entwicklungsfördernden Rahmens und die Rückführung des Kindes in den elterlichen Haushalt. Den Kindern werden keine Beziehungsangebote gemacht, die in Konkurrenz zu den Eltern stehen. Die Gruppe stellt ein wichtiges Lernfeld dar. So lernen die Kinder nicht nur durch die Erziehung der Erwachsenen, sondern ebenso von den anderen Kindern. Das gemeinsame Erleben ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
Die Eltern bleiben die wichtigsten Bezugspersonen im Leben ihrer Kinder. Deshalb ist eine gute Zusammenarbeit mit ihnen ein sehr wichtiger Bestandteil dieser besonderen Form der stationären Betreuung.
Zu Beginn der Arbeit werden die Rahmenbedingungen der Unterbringung angesprochen. In einem Kontrakt  werden die Aufgabenbereiche  (medizinische Versorgung, Kleidungskauf, Schulkontakte usw.) von Eltern und Wochengruppe schriftlich festgelegt. Die Mitarbeiter*innen werden ggf. unterstützend tätig, die Eltern bleiben in allen Bereichen verantwortlich. Elterngespräche finden in der Regel vierzehntägig in der Familie statt. Der Inhalt wird durch die Beziehungsstruktur innerhalb der Familie bestimmt. Es finden themenorientierte Elternabende statt, wie z.B. zur Handyregelung, Umgang mit den neuen Medien, Freizeitgestaltung. Gemeinsame Feste und Aktionen werden mindestens zweimal im Jahr durchgeführt. All dies soll den Eltern eine stärkere innere Beteiligung und eine nachhaltige Lernerfahrung ermöglichen.
Mit der Rückkehr des Kindes in den elterlichen Haushalt kann eine Nachsorge von der Wochengruppe geleistet werden, wenn dieses von allen Beteiligten gewünscht und befürwortet wird. In dieser Zeit finden regelmäßige Eltern- und Familiengespräche statt.
In den Ferien können die Kinder zu Hause übernachten. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, bieten wir Übernachtungsmöglichkeiten. Das Ferienprogramm, mit entsprechenden Angeboten, findet von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt und ist für alle Kinder verbindlich. Die Sommerferien werden aufgeteilt in eine ca. zweiwöchige Ferienfahrt mit allen Kindern, einer 14-tägigen Schließungszeit und dem täglichen Ferienprogramm.
Im Gegensatz zu einem vollstationären Angebot, behalten die Familien einen großen Teil an Verantwortung für ihre Kinder und übernehmen die damit verbundenen Aufgaben.

Kontakt

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